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Grundbegriffe

Quantenmechanik

Die Quantenmechanik beschreibt die physikalischen Vorgänge auf der subatomaren Ebene. In der heute gängigen Interpretation wird von ›Elementarteilchen‹ gesprochen, die sich aber nicht wie Teilchen im klassischen Sinne verhalten. Ein großer Teil der Versuche lässt sich nur mit Welleneigenschaften der ›Teilchen‹ auf subatomarer Ebene beschreiben. Um den ›dualen‹ Charakter der ›Elementarteilchen‹ zu verdeutlichen, wurde der Begriff ›Quanten‹ geprägt.

Der mathematische Hintergrund der Quantenmechanik ist eine Wellentheorie, die mathematisch gut fundiert ist. Einerseits beschreibt sie gut die statistische Verteilung von Ensembles von ›Elementarteilchen‹, wenn man das Betragsquadrat der aus der Gleichung resultierenden Wellengleichung als Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines ›Teilchens‹ interpretiert. Andererseits kann man mit ihrer Hilfe die erlaubten Zustände eines einzelnen ›Teilchens‹ berechnen.

Das Problem mit der Quantenmechanik beginnt dann, wenn man sie als vollständige Theorie für die Beschreibung einzelner physikalischer Prozesse ansieht. Die Hauptschwierigkeit ergibt sich dadurch, dass die Quanten als ›Teilchen‹ verstanden werden, die einer lokale Wechselwirkung unterliegen.

Anschaulichstes Beispiel für dieses Problem ist das sogenannte Doppelspaltexperiment. Dieses Experiment wurde ursprünglich für die Klärung erdacht, ob Licht auf Wellen oder Teilchenströmen basiert. Würde man klassische Teilchen (z.B. Schrottkugel) auf eine Metallplatte mit zwei Schlitzen schießen, würde man auf einer Wand dahinter zwei Maxima von Einschlägen erhalten, nämlich genau hinter den beiden Schlitzen. Schickt man Wellen durch so eine Konstruktion, entstehen mehrere Maxima und Minima (Interferenzen) auf der Wand dahinter, da sich die beiden an den Schlitzen entstehenden Teilwellen gegenseitig überlagern.

Mit Elementarteilchen (z.B. Elektronen) hat man nun das Phänomen, dass sie einzeln durch den Doppelspalt geschickt, genau eine Messung an einem Punkt auslösen. Zeichnet man dies mehrfach hintereinander auf, entsteht aber ein Interferenzmuster, das nur durch Wellen erklärt werden kann.

Das physikalisch-philosophische Problem besteht nun darin, dass das einzelne Elektron bei der Durchquerung des Doppelspaltes sich wie eine Welle verhalten haben muss, aber bei der Messung sich lokalisiert gezeigt hat.

In der Quantenmechanik rechnet man mit Wellen, die z.B. die Messungen für viele Elektronen im Doppelspaltexperiment korrekt beschreiben. Gängige Interpretationen für das Auftreten immer nur eines ›Teilchens‹ während der einzelnen Messungen sind Konstrukte wie das ›Kollabieren der Wellenfunktion‹ zum Zeitpunkt der Messung bis hin zur ›Vielweltentheorie‹.

Erstere ist die häufigste Interpretation und gängige Lehrmeinung der sogenannten ›Kopenhagener Schule‹. Letztere geht von einer physikalischen Realität der Wellenfunktion aus. Jede Realisierungsmöglichkeit erfolgt auch. Dadurch spaltet sich die Welt zu jedem Zeitpunkt in unendlich viele Welten auf. Jede dieser Interpretationen steht vor dem Problem, ein offensichtlich vorherrschendes nichtlokales Verhalten im subatomaren Bereich mit einem lokalen Ansatz eines ›Elementarteilchens‹ in Einklang bringen zu müssen.

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Geisterschiff:

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Kommentare

Julia M (20): Ich finde die Reihen Lucy und Weltensucher klasse! Die einzigen Buchreihen, die bei mir Bestand haben
Stopo McCampet (21): Ich finde die Bücher super, ist genau das was ich gerne lese. Ich hab ab und zu zwar ein paar Fehler bei der Rechtschreibung gefunden aber ich mein wir sind ja Menschen ^^.
Freue mich mega au ...
Andreas Herzfeld (62): Hervorragende Bücher wo bleibt kontakt???
Carina Flu (20): Ich liebe die Reihe Lucy & habe sie vor ein paar Tagen zum 2. mal durch inklusive der beiden Weltensucher Bücher (und ich lese normalerweise kein Buch zwei malXD). Kann den dritten Teil kaum erwa ...
Fred Kruse (60): Es tut mir wirklich leid, dass ich die Rubrik Aktuelles erst so spät angepasst habe, aber ich verspreche Besserung


Serien und Bücher


Lucy - Besuch aus fernen Welten

Die Serie Lucy

Ein Weltraumabenteuer nicht nur für Jugendliche

Im Mittelpunkt der Serie steht die sechzehnjährige Schülerin Lucy, die, von Außerirdischen entführt, in den grausamen ›Großen Krieg‹ zwischen den verschiedenen Spezies der heimischen Galaxie verwickelt wird.

Zusammen mit ihren irdischen Freunden Kim, Lars und Christoph lernt sie nicht nur fremde Planeten und vollkommen neuartige Technologien kennen, sie muss sich auch mit ungewohnten kulturellen Lebensweisen ihrer neu gewonnen außerirdischen Freunde auseinandersetzen.

Gemeinsam mit ihren jugendlichen Freunden streitet sie für ein Ende des verheerenden Vernichtungskriegs.

Die Serie besteht aus sieben Bänden, deren Handlungen etwa einen Zeitraum von vier Jahren umfassen:

Die Serie ist für jugendliche Leser konzipiert, wird aber auch von zahlreichen Erwachsenen mit Begeisterung gelesen, wie zahlreiche Kommentare beweisen.

Alle Informationen zu kostenlosen Erzählungen oder Leseproben findet ihr auf der Download-Seite. Dort sind auch die Links zu den Stellen aufgeführt, an denen ihr die Taschenbücher bestellen oder die eBooks in allen gängigen Reader-Formaten kaufen könnt.

Weltensucher - Aufbruch

Weltensucher

Science-Fiction / Space Opera

Der ›unbekannte Teil der Galaxie‹ birgt ein mysteriöses Geheimnis. Er wird durch keine erkennbaren physikalischen Eigenschaften von der erforschten Zone abgegrenzt. Warum also verschwindet jedes Raumschiff auf rätselhafte Weise, das in ihn vorgedrungen ist?

Die ›Weltensucher‹, das neuste, größte und am besten ausgestattete Forschungsraumschiff der ›Republik der Vereinigten Imperianischen Planeten‹ bricht in diesen Bereich der heimischen Milchstraße auf, um nach bewohnbaren Planeten zu suchen und sie zu erkunden. Kapitän des Schiffes ist Lucinda Kramer oder kurz ›Lucy‹, wie sie von ihrer Mannschaft genannt wird, die jüngste und einzige terranische Kommandantin der Flotte der Republik.

Gleich der erste ›Sprung‹ in diesen Teil der Galaxie katapultiert sie an einen Ort, den sie nicht für möglich gehalten hätten. Ihre gesamte Energie richtet sich auf die beiden Ziele, zu überleben und einen Weg zurück zu finden.

Die SF-Serie besteht aus den folgenden vier Bänden:


›Weltensucher‹ ist eine Science-Fiction Serie. Einerseits ist sie als Nachfolge der Serie ›Lucy‹ konzipiert. So werden Lucy-Fans viele ihrer Lieblingscharaktere wiederfinden und an ihrer weiteren Entwicklung teilhaben können. Andererseits ist sie so aufgebaut, dass auch ›Neueinsteiger‹ mit Band 1 beginnen können. Die Kenntnisse der Vorgeschichte aus der Lucy-Serie sind zwar nützlich, aber zum Verständnis der Handlung nicht notwendig.

Anders als die Serie ›Lucy‹ ist sie nicht als Jugendbuch geschrieben worden. Sie enthält aber keine Elemente, die eine Altersbeschränkung notwendig machen würden, sodass sie auch jugendlichen Sience-Fiction-Fans ans Herz gelegt werden kann.

Adromenda - Die Königskinder von Adromenda

Adromenda

Fantasy-Roman

Irgendwo in einer Welt, die von ihren Einwohnern ›Adromenda‹ genannt wird, liegt das Königreich Empres.

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Der Fantasy-Roman besteht aus den folgenden beiden Bänden:

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Nicht zuletzt durch die Enthüllungen des mutigen Whistleblowers Edward Snowden wurde öffentlich, dass der amerikanische Geheimdienst NSA den weltweiten Internet-Verkehr abhört und auswertet. Darüber hinaus greift er aktiv über Hintertüren und Schad-Software in Betriebssysteme von Mobiltelefonen und Computern ein. Die bisher bekannt gewordenen Details allein sind schon erschreckend. Sie bedrohen die Privatsphäre von Bürgern, ihre Freiheit und damit letztendlich unsere Demokratie.

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2048

2048

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Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind so massenhaft persönliche Daten jedes einzelnen Bürgers gesammelt und gespeichert worden. Auch wenn einem großen Teil der Bevölkerung nicht jede Möglichkeit bekannt ist, wie private Firmen und staatliche Stellen offen oder aber auch versteckt an Informationen über sie gelangen, so weiß doch jeder Einwohner eines Industriestaates, dass das massenhafte Sammeln von Daten von Mobiltelefonen, aus sozialen Netzwerken und der Nutzung des Internets im Allgemeinen gängige Praxis ist. Auch wenn nicht jeder Bürger genaue Kenntnisse darüber besitzt, wie die über ihn gespeicherten Informationen ausgewertet werden, so geht doch jeder davon aus, dass genau das geschieht.

Warum lehnt sich dann niemand dagegen auf?

So gut wie jeder in unserer Gesellschaft assoziiert mit einem Überwachungsstaat ein totalitäres, faschistoides System, wie George Orwell es in seinem Roman 1984 beschrieben hat. Fast alle gehen davon aus, dass wir in einer funktionierenden Demokratie leben, und selbst Kritiker setzen im Großen und Ganzen voraus, dass die staatlichen Kontrollmechanismen im Wesentlichen greifen.

Dabei wird übersehen, dass die großen Mengen an persönlichen Daten von privaten Firmen oder Geheimdiensten gesammelt werden. In beiden Fällen handelt es sich um Akteure, an denen demokratische Kontrolle gar nicht oder nur in sehr eingeschränktem Maße ausgeübt wird.

Im Jahre 2048 recherchieren die beiden Agenten Mia Koberg und Ben Schrader des (fiktiven) Europäischen Geheimdienstes EUSA gemeinsam mit der Hochschuldozentin Finja Wolter im Fall des mysteriösen Unfalltods eines Journalisten. Schon nach kurzer Zeit müssen sie feststellen, dass sie selbst auf die Liste staatsbedrohender Terroristen gesetzt wurden und gnadenlos verfolgt werden.